• Ostergruß 2021 des Bürgermeisters

ostergruss 2021C  Kommunikation ist wichtig

O  Ohne Angst nach vorne schauen

R  Rücksicht nehmen

O  Orientierung finden

N  Nicht alles glauben

A  Abstand halten und Abstand nehmen

Liebe Melsbacher,

seit gut einem Jahr hat die Corona-Pandemie unser Leben fest im Griff. Was hat das Corona-Virus mit uns in diesem Jahr gemacht? Wie hat sich unsere Gesellschaft in dem vergangenen Jahr entwickelt?

Wir haben in den vergangenen Monaten lernen müssen, mit dem Virus zu leben. Dabei trifft das Virus nicht nur bestimmte Personengruppe, sondern jede Altersgruppe ist vor dem Corona-Virus mit all seinen entstandenen Virus-Mutationen nicht geschützt.

Unser Leben wurde seit März letzten Jahres durch viele Einschränkungen und Beschränkungen komplett „auf den Kopf gestellt“. Soziale Kontakte reduzieren, keine menschliche Nähe mehr, der Besuch von Kultur- und Gastronomieeinrichtungen wurde fast komplett eingestellt, Maskenpflicht im öffentlichen Raum, Homeoffice und neuerdings nächtliche Ausgangssperren – das sind nur einige Dinge, welche wir erleben mussten und aktuell immer noch Bestand haben.

Es gibt viele Ängste. Die Angst, sich mit dem Corona-Virus anzustecken und dann nicht zu wissen, wie sich das Virus auf den eigenen Körper auswirkt. Die Angst, seine wirtschaftliche Existenz zu verlieren. Die Angst, durch die Kontaktreduzierung alleine zu bleiben bzw. allein gelassen zu werden. Die Angst, einfach gegen das Virus mit all seinen Auswirkungen hilflos zu sein.

Wer ist für diese Situation verantwortlich? Können wir eigentlich jemanden dafür verantwortlich machen? Es sind viele Maßnahmen getroffen worden, die nicht gut waren oder zu unüberlegt vorgenommen worden sind. Es gibt sicherlich auch positive Dinge, mit denen eine große Zahl von Todesfällen verhindert werden konnten. Aber eines steht fest – es gibt für die Corona-Pandemie keine „Blaupause“. Egal, welche Entscheidungen diskutiert und beschlossen werden – hinterher sind wir alle „schlauer“. Ich selbst gebe offen zu, dass ich nicht in der „Haut“ der Politiker auf Bundes- und Landesebene stecken möchte. Sie werden tagtäglich mit Zahlen, Informationen und Entwicklungen konfrontiert, wo sie dann versuchen, Entscheidungen für unser aller Wohl treffen zu müssen. Und genau an diesem Punkt haben wir alle unterschiedliche Vorstellungen und Ansprüche. Für die einen sind die Maßnahmen zu überzogen und für andere gehen die Entscheidungen nicht weit genug. Was ist nun richtig? Kann die Frage überhaupt einer beantworten?

„Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“. Ein Gebot, welches in den verschiedensten Religionen gelebt wird. Auch in unserem Alltag werden wir an diese Worte immer wieder erinnert. Im vergangenen Jahr haben wir erlebt, wie groß die Hilfsbereitschaft unter den Menschen, wie groß der Zusammenhalt in der Gesellschaft war und ist. Aber wir erleben auch zunehmend einen Egoismus in der Welt, der diese Hilfsbereitschaft und diesen Zusammenhalt regelrecht bekämpft.

Wir in Deutschland und in den europäischen Ländern können uns glücklich schätzen, dass wir ein solches Gesundheitssystem haben. Wir können doch eigentlich zufrieden sein, dass wir in einer friedlichen und guten Welt leben dürfen. Andere Menschen auf dieser Welt haben nicht den absehbaren Zugang zu Impfstoffen. Sie können sich nicht testen lassen. Sie haben keine ärztliche Versorgung. Sie erhalten keine finanziellen Hilfen.

Ja es stimmt – jeder hat das Recht auf freie Meinung und das ist gut so. Jeder hat die Wahl, sich impfen zu lassen. Jeder hat die Möglichkeit, sich testen zu lassen. Jeder darf frei darüber denken, ob alle getroffenen Maßnahmen für einen positiv sind. Aber jeder hat auch Verantwortung gegenüber Andere. Jeder hat durch sein Tun und Handeln Verantwortung gegenüber der Gesellschaft – gegenüber dem großen Ganzen. Und wir sind nicht allein in der Welt. Wir leben gemeinsam mit allen Menschen auf diesem Planeten.

Ich möchte alle dazu aufrufen, an den kommenden Ostertagen an die Menschen zu denken, die nicht mehr unter uns sind - ob durch Corona, mit Corona oder durch andere Ursachen. Denken Sie an die Menschen, die evtl. jetzt auf den Intensivstationen liegen und um ihr Leben kämpfen. Geben Sie den Menschen Hoffnung und Kraft, die infolge von Corona mit gesundheitlichen Einschränkungen leben müssen. Und um all das Leid zu verhindern und das Leben lebenswerter zu gestalten – diese Verantwortung trägt Jeder.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Angehörigen ein frohes, friedliches und hoffentlich gesundes Osterfest. Geben wir nicht die Hoffnung auf - die Hoffnung auf ein „normales und gesundes Leben“.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Ortsbürgermeister Holger Klein

 „Vor der Wahl ist nach der Wahl“

Die Romeos haben am SiLa-Award 2020/2021 teilgenommen. Beim SiLa-Award sucht der Chorverband Rheinland-Pfalz den Chor des Jahres 2020/2021. In der Corona-Zeit konnten teilnehmende Chöre ihre kreativen Ideen einreichen. Und so haben auch die „Die Romeos“ an diesem Wettbewerb teilgenommen. Der MGV hat hierzu ein knapp 14-minütiges Video erstellt, welches auf der Homepage der Romeos zu sehen ist www.romeos-gesang.de. Die Abstimmung zu diesem Award findet vom 01.04.2021 bis 14.04.2021 auf www.singendesland.de/voting statt. Die Romeos bitten auf Ihre, auf unsere Unterstützung. Dann wird dieser Beitrag beim SiLa-Award 2020/2021 sicher auch erfolgreich sein. Bitte stimmen Sie mit ab!

romeos abstimmen