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Heimatgeschichte bis 1967
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Geographische Lage
Der Ort liegt am Rande des Westerwaldes direkt auf einer Anhöhe am Neuwieder Becken im Naturpark Rhein-Westerwald südwestlich von Rengsdorf in der Nähe der Wied.

Geschichte
Im Jahr 1956 wurde auf dem Gelände des damaligen Tonbergwerks der „Didier-Werke AG“ ein Bronzeeimer (Situla) gefunden, welcher der Hallstattzeit (600 bis 300 v. Chr.) zugeordnet wird und der sich heute im Kreismuseum Neuwied befindet.[2] Dies deutet darauf hin, dass der Raum um das heutige Melsbach bereits in der Bronzezeit bewohnt war. Die erste urkundliche Erwähnung Melsbachs datiert auf das Jahr 1267: Graf Gottfried von Eppstein, der Jüngere, verkauft seinen Erbhof.
Im Jahr 1278 gehörte Melsbach zum Kirchspiel Rengsdorf. 1357 wurde Melsbach Zollstation. Auf das Jahr 1399 fällt die erste Erwähnung der Kreuzkirche als Wallfahrtsort. Zwischen 1692 und 1720 wurde in Melsbach eine eigene Schule errichtet. Im Jahr 1747 kam Melsbach zum Kirchspiel Altwied. Um das Jahr 1750 erfolgte am Laubach in neun Gruben die Gewinnung von blauem Dachschiefer.
Als der Unternehmer Heinrich Wilhelm Remy für sein Hütten- und das Walzwerk „Rasselstein“ im Wiedtal bei Neuwied Kohle benötigte, ließ er um 1780 beim heutigen Melsbacher Ortsteil Kreuzkirch Bohrungen vornehmen, wo man Steinkohlelager vermutete. Man stieß jedoch zwischen Tonlagern nur auf unbrauchbare Braunkohle. Der fürstlich wiedische Forst- und Bergrat Engelhardt erkannte aber 1786 in den Tonlagern den Grundstoff von Alaun, der im Ortsteil Kreuzkirch zum Bau des ältesten Alaunwerks im Rheinland führte. Es wurde 1880 stillgelegt und 1882 abgerissen. Auf seiner ehemaligen Abraumhalde befindet sich heute der Sportplatz von Melsbach.
Im Jahr 1863 fand die erste Melsbacher Kirmes mit dem Wein Melsbacher Goldberg statt. 1865 gründete sich der Burschenverein Melsbach und im Jahr 1907 wurde die Freiwillige Feuerwehr Melsbach ins Leben gerufen.
Infolge der Aufrüstung der Wehrmacht im Dritten Reich, blühte ab 1935 die Stahlerzeugung wieder auf. Die damit verbundene wachsende Nachfrage nach Ton zur Auskleidung der Hochöfen machten die Tonlagerstätten in Melsbach für die Firmen „Dr. C. Otto & Comp.“ (Bendorf) und „Didier-Werke AG“ (Wiesbaden) interessant. Letztere ließen 1938/39 einen Förderschacht bis zu einer Teufe von ca. 86 m errichten. Nach der im Zweiten Weltkrieg unterbrochenen Förderung, wurde die Tongewinnung 1948 wieder aufgenommen und lief bis zur Betriebsstilllegung 1983. Das Tonbergwerk der „Dr. C. Otto & Comp.“ wurde noch bis 1990 betrieben.
Statistik zur Einwohnerentwicklung
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Melsbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:
Jahr Einwohner
1815: 345
1835: 382
1871: 431
1905: 576
1939: 609
1950: 731
1961: 973
1970: 1.391
1987: 2.015
2005: 2.114
2020: 
Quelle und mehr Informationen: Wikipedia

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